2017-02 “Schleppen für Wolf-Haus bitte!”

Zu einem Haus gehört auch ein Anschluss an die Versorger, sprich Wasser wie Abwasser, Strom, Telekom, Kabelanschluss. Die Erdarbeiten konnten aufgrund der sehr wackeligen und potentiell kostspieligen Formulierung im Vertrag nicht an Wolf-Haus vergeben werden (sinngemäß “für eventuellen Mehraufwand erstellt Wolf-Haus dann ein Angebot…”). Also mit einem lokalen Erdbauer vor Ort alles durchgesprochen. Und natürlich in einem Fahrplan für alle Gewerke inklusive Wolf-Haus festgehalten sowie (mehrfach) kommuniziert.

Natürlich kam es wie es kommen musste: Wolf-Haus rückte für ein paar Tage ab, der Erdbauer an. Und das Wolf-Haus Baumaterial lag genau auf der Erdschneise, durch die alle Versorger eingegraben werden mussten. Also hat mal wieder der Bauherr der lieben Baufirma hinterher arbeiten dürfen (Stichwort Sturmsicherung…) und das ganze Wochenende Material geschleppt. Die Bauarbeiter des Erdbauers haben sich dann auch noch dazu breit schlagen lassen, den Rest mit aus dem Weg zu räumen – bevor die eigentlichen Arbeiten beginnen konnten.

An dieser Stelle ein großes, ehrliches Dankeschön an die Firma Merkel-Bau. Sehr nette Truppe, sehr guter Chef, der immer greifbar war und mit flexiblen wie pragmatischen Lösungen zur Seite stand!

2017-02 Eigenleistung des Bauherren = “Zahlen bitte….”

Noch vor Abschluss der finalen Unterlagen im November 2016 wurde ein offener Punkt mit Wolf-Haus besprochen. Es ging um eine eventuell notwendige Aufdoppelung einer Wand im Wohnzimmer. Um den gesamten Prozess des Hausbaus nicht weiter zu verzögern (wir warn ja schon fast 7 Monate hinter Zeitplan) hat man sich darauf geeinigt, dass die Aufdoppelung – falls benötigt – später unbürokratisch und ohne Berechnung einer Änderungspauschale noch gemacht wird. Diese Absprache sollte sich im Februar 2017 nun wie so vieles in Luft aufgelöst haben, denn:

Wir können die Aufdoppelung schon machen, dann eben zum Preis von 230 EUR plus 175 EUR Änderungspauschale.

Etliche Diskussionen später inklusive Involvierung der Geschäftsführung und dem Verweis auf die vereinbarte “unbürokratische Lösung” brachten alles nichts. Man bestand beharrlich auf der Änderungspauschale. Also hat der Bauherr selbst zu Säge und Bohrer gegriffen und die Aufdoppelung in 2 Stunden schnell selbst gemacht.

Was war die Folge? Richtig: der Bauleiter war eine Woche später mal wieder für eine Stunde vor Ort (einer von insgesamt 7 Besuchen während der gesamten Bauzeit von rund 6 Monaten……!!!). Wir (der Bauleiter wie der Bauherr) sind dabei das ganze Haus abgegangen und er hat auch die Aufdoppelung gesehen. Gesagt bzw. gefragt hat der Bauleiter nichts. Aber eine Mail kam dann am selben Tag ganz schnell mit sinngemäß folgendem Inhalt:

Nach Rücksprache mit dem Bauleiter liegt der unterschriebene Mehrpreis für die Wandaufdopplung noch nicht vor, obwohl die Leistung bereits durch Wolf-Haus erbracht wurde. Bitte unterschreiben Sie den Mehrpreis heute und senden diesen umgehend zurück.

Zusammenfassung: Erst “vergisst” man bei Wolf-Haus kollektiv Absprachen, dann werden Änderungspauschalen für Kleinigkeiten geltend gemacht und schlussendlich soll der Bauherr für seine Eigenleistung auch noch bezahlen.

 

2017-01/02 Gerüstbau ohne Vorwarnung, ein Sub-Unternehmer zum schämen & alleine gelassen im Sturm

Mit der Fertigstellung des Erdgeschosses wurde auch rund um das Haus das Gerüst für die Außenarbeiten aufgebaut. Da wir an zwei Seiten des Grundstücks Grenzbebauung mit unserer Garage haben leider auch auf dem Grundstück von zwei Nachbarn. Das war uns und auch Wolf-Haus seit Beginn der Planung im September 2015 klar. Doch selbst wenn die Pläne von Wolf-Haus gemacht, der Keller von Wolf-Haus gebaut und der Wolf-Haus-Bauleiter (wie zig andere Wolf-Haus-Kollegen vorher auch) bereits vor Ort war, kann es anders kommen als man denkt:

  • Anruf vom Bauleiter: Können wir das Gerüst auf den Nachbargrundstücken aufbauen?
  • Gegenfrage vom Bauherrn: Lassen Sie mich die Nachbarn vorwarnen. Wann möchten Sie denn aufbauen?
  • Antwort: Heute, also in 45 Minuten.

Vorausschauende Planung, Koordination sowie Abstimmung mit dem Bauherrn? Fehlanzeige. Und das Sahnehäubchen? Das Gerüst wurde so aufgebaut, dass es dem Nachbarn MITTEN in der Satellitenschüssel steht. Gesagt geschweige denn gefragt hat natürlich keiner vorher – oder auch nachher. Das darf der Bauher im Nachgang schon selber heraus finden (und dem Nachbarn unvermittelt Rede und Antwort stehen).

Damit stellen sich dann folgende Fragen:

  • Kann oder will man bei Wolf-Haus nicht vorausschauend planen?
  • Ist es Wolf-Haus völlig egal, wie der Bauherr mit seinen Nachbarn zurechtkommt, frei nach dem Motto: ich habe einen Vertrag ein Haus zu bauen, was interessiert mich der Bauherr bzw. gar seine Nachbarn…?

Und dann noch ein Wörtchen zu den Gerüstbauern: ein Sub-Unternehmer, bei dem die osteuropäischen Zuarbeiter wirklich übel behandelt werden. Zwei junge (deutsche) Vorarbeiter haben gegenüber ihren Kollegen einen Ton an den Tag gelegt, dass man sich wirklich Sorgen um den Eindruck in der Nachbarschaft machen und eigentlich schämen musste. Also Rückmeldung an die Bauleitung gegeben mit der Bitte dies umgehend abzustellen (mehr dazu später).

Mit dem Abschluss des Erdgeschosses wurde dieses dann mit einer Plane abgedeckt – schließlich hat der Wetterbericht einen ordentlichen Sturm vorhergesagt. Trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen? – kam es wie es kommen musste: die Plane hielt nicht und flog in hohem Bogen gegen das Gerüst. Letzteres hielt zum Glück, sonst wären 80qm schwere Baufolie in das Nachbarhaus und die dortigen Scheiben gekracht.

Nachdem der Bautrupp für diese Woche schon abgereist war, blieb nichts anderes übrig als das der Bauherr und seine Frau die Folie bei strömenden Regen und weiterhin heftigem Wind selbst einfängt und auf dem Dach hin- und her rutschend mit Brettern fixiert (was dann übrigens den gesamten Sturm hielt).

Rückmeldung von Wolf-Haus: „war gut, dass Sie das abgedeckt haben…“

*ohneWorte*

2017-01 Hausbau – Balancieren mit Kettensäge

Mitte Januar 2017 ging es also los mit unserem Hausbau, besser gesagt mit dem Aufbau des Hauses. Und es ist wirklich spannend zu sehen, wie die einzelnen Teile vom Laster auf die Baustelle kommen und auf einmal ein ganzes Geschoß da steht – in einem Tag. Wie schon die Jungs vom Keller waren auch die Kollegen vom Hausaufbau eine nette Truppe. Durchweg ansprechbar und auch immer einen guten Tipp auf Lager, wie was gemacht werden sollte, wenn denn der Bauherr bauseitige Leistungen in Angriff nimmt.

Woran man sich gewöhnen muss: bei einem Holzhaus kommt ja durchaus ein wenig Holz zum Einsatz und dann wird schon mal mit der Kettensäge ein bißchen zurecht gestutzt. Dass dies dann auf der gerade aufgestellten Wand passiert im freien Balancieren ist dann doch etwas, was man nicht selbst ausprobieren muss.

Alles in allem für den Aufbau des Erdgeschosses aber ein gelungener Akt. Auch unser Baubegleiter hatte nicht wirklich etwas zu meckern.

PS: … der Bauleiter von Wolf-Haus hat auch kurz vorbei geschaut. Dazu später mehr…

2016-11 Die Jungs vom Kellerbau – freundlich, zügig, kompetent. Ein echter Lichtblick…

Nach langem Hin und Her ging es Anfang November dann ganz schnell: unser Keller soll kommen. Die Planung steht, die Freigabe ist unterschrieben und die Kellerbau-Truppe im Anmarsch.

Nachdem wir die Erdarbeiten selbst an einen lokalen Erdbauer vergeben haben, war eine Übergabe der sauber hergestellten Baugrube notwendig.

Und was soll man sagen? Es lief – ganz anders als bisher – vollkommen reibungslos. Und zwar von der Abstimmung Erdbauer und Kellerbau-Mannschaft bis hin zum Abschluss der Isolierarbeiten durch Wolf-Haus vor dem Verfüllen der Baugrube durch unseren Erdbauer. Selbst eine kurzfristige Anpassung der Bodenplatte auf Anraten des Bodengutachters war nach Rücksprache mit dem Tiefbau-Chef von Wolf-Haus in aller letzter Minute noch möglich.

Auch kleine Unwegsamkeiten haben unsere Kellerbauer gut gemeistert, einmal sogar noch nach Dienstschluss Fragestellungen für den Folgetag geklärt, damit auch nichts steht. Und wenn man vorbeigeschaut hat, konnte man immer Fragen stellen und kannte sich im Anschluss hinsichtlich Stand der Dinge aus und wusste, was als nächstes ansteht.

So soll es sein, so war es auch. Danke an Euch vier. Von Euch würde ich mir wieder einen Keller bauen lassen.

Als Nächstes steht die Bodenplatte der Garage an. Mit anderen Kollegen von Wolf-Haus. Bleibt zu hoffen, dass es so weiter geht…

2016-02 Bauantrag – kann auch reichlich schief gehen

Nachdem wir unser Haus bereits vor Vertragsabschluss sehr detailliert mit der Architektin planen konnten, war die Erstellung des Bauantrages reine Formsache – möchte man meinen. Aber es gab ja noch das Thema mit der GRZ II, sprich überbauter Fläche auf Grundstück. Und da gibt es eine Regelung, dass diese einen gewissen Wert nicht überschreiten darf. Ansonsten bedarf es einer Befreiung durch die hiesige Gemeinde. Und das wurde dann wann bemerkt? Richtig: knapp eine Woche vor Antragstellung.

Also in Windeseile auf zum hiesigen Bürgermeister und das Ganze für die Gemeinderatssitzung anmelden. Zum Glück ist unsere Gemeinde sehr flexibel, so dass dies kein Problem war. Und doch ärgerlich, waren unsere Hauspläne auf das Grundstück geplant schon seit mehr als 3 Monaten so gut wie fertig.

Zum Glück ging dann doch… nicht alles glatt. Vielmehr kam die Katastrophe.
Es stand ja noch die Einholung der Nachbarschaftsunterschriften für den Bauantrag an. Also Termine ausgemacht und vorstellig geworden.
Und dann die Bombe: einer meiner Nachbarn hat seinen eignen Architekten zur Durchsicht meiner Unterlagen beim Gespräch dabei und was sieht dieser: die Abstandsflächen vom Haus und den Grundstückgrenzen stimmen nicht.
Am Samstagnachmittag. Und am Montagfrüh müssen die Unterlagen aufs Amt, dass die GRZ II Befreiung am darauffolgenden Donnerstag im Gemeinderat genehmigt werden kann. Also schnell mit dem Wolf-Haus Vertreter telefoniert und um Erklärung gebeten. “Ja, ein Fehler kann ja mal passieren…” – Wenn wir seit 4 Monaten ein Haus auf einem existierenden Grundstück planen?! Nein, kann nicht passieren – genauso wenig wie die GRZ II Überraschung…!!

Wenigstens sagt die Architektin die Anpassung der Pläne bis Montagabend zu. Aber ein Vorbeibringen ist nicht – da darf sich der Kunde dann schon selbst rund 80km durch Schnee und Eis auf den Weg in Richtung Kulmbach machen und die Unterlagen abholen. Diese dann schnell am Dienstagmorgen aufs Amt und mit Engelszungen die freundliche Dame vom Bauamt dazu überreden es doch noch alles für die Gemeinderatssitzung in zwei Tagen fertig zu machen und sich tausend mal beim Bürgermeister für das Chaos entschuldigen…

Fazit? Bauherr gestresst und vorsichtig ausgedrückt stocksauer…

2016-01 Modernes Haus will Automation – aber nicht vor Bauantrag

Wenn ich baue, dasnn nicht nur ökologisch, sondern auch mit ein wenig Technik. Also geht die Planung für die Hausautomation schon früh los. Einfach mal den Elektriker fragen, der kann mir sicher weiter helfen.
Doch: Kontakt gibt es erst nachdem der Bauantrag vorliegt. Komische Verknüpfung. Kostet schon wieder unnötig Zeit. Dabei wollen wir doch alles ganz zügig auf den Weg bringen. Es macht sich Unverständnis breit…

2016-01 Erster Schluckauf

In der Woche nach Vertragsunterschrift ging es gleich an die Planung der Bemusterung. Schließlich wollen wir Gas geben und unser Haus schnell wie zugesagt verwirklichen.
Doch so schnell geht es jetzt doch nicht: der vor Vertragsunterzeichnung eigentlich für Ende Januar / Anfang Februar in Aussicht gestellte Bemusterungstermin klappt erst Mitte März. Nun ja. Wird schon klappen, Schließlich hat vor Vertragsunterzeichnung alles so gut geklappt – auch kurzfristig.

Jetzt noch schnell das Thema Förderungen vom Freistaat Bayern klären, nicht dass uns hier etwas durch die Lappen geht. Rückmeldung vom Wolf-Haus Vertreter: macht erst Sinn, wenn die Bemusterung statt gefunden hat. Schließlich wissen wir vorher gar nicht was für eine Heizung wir haben werden. Also doch noch ein bißchen Zeit. Gut, dass unser Vertreter hier den Überlick hat…

Und ja, wir haben uns für die Wolf-Garage entschieden. Ist zwar ein ganzes Stück teurer, aber Mann baut eben nur einmal und möchte dann auch das Richtige tun.

2015-12 Vertragsunterschrift

Im Dezember wurde es dann ernst. Nach vielem Hin und Her mit welche Firma wir letztliche bauen und nach etlichen Fragen an Wolf-Haus haben wir uns dann entschieden: ein Wolf-Haus soll es sein.

Warum? Weil die Planung bisher gut geklappt hat. Und weil das Haus ansich ökologisch aufgebaut wird – ganz ohne Styropor, stattdessen mit atmungsaktiven Wänden. Und weil wir mit dem Kfw-Standard 55 auch etliche Förderungen in Anspruch nehmen können. Glücklicherweise hat uns der hiesige Vertreter von Wolf-Haus auch zugesagt, dass wir diese wahrnehmen können und er uns dabei unterstützen wird. Und das Haus wird auch im Dezember 2016 fertig sein, so daß wir Weihnachten im eigenen Heim feiern können. Also…: Vertrag unterschrieben.

2015-11 Vorbemusterung & Garagenangebot

Im November nutzten wir dann die Möglichkeit bei Wolf-Haus in Burkardroth eine Vorbemusterung zu machen. Eine gute Gelegenheit zu sehen, welche Austattungsvarianten im Standard enthalten sind oder Aufpreis kosten. Alles in allem ein angenehmer Termin. Unser Berater hielt auch ein Angebot für eine Fertiggarage bereit als Alternative zu einer Wolf-Garage. 26.000 EUR. Dafür dann nicht ins Haus integriert und mit einigen Restriktionen, was unsere Wünsche angeht. Alternativ wurde uns eine Wolf-Haus Garage angeboten zu 32.000 EUR. Mal sehen, was wir uns dann leisten wollen und können…